Es geht wieder los. Mit Wiesenhof. Das erstaunt mich nicht. Als bemerkenswert scheint mir allerdings die Prozedur, wie das geschieht. Erst am 13.Oktober 2025 soll nach Vorberatung in anderen kommunalpolitischen Gremien unserer Kommune darüber in der SVV entschieden werden. Aber bereits vorher, nämlich am 17. September 2025, beginnt das von Wiesenhof beantragte Genehmigungsverfahren, durchgeführt vom Landesumweltamt, endend am 17. November 2025. Was hat das für eine Bewandtnis? Zeitersparnis, weil davon ausgegangen wird, die SVV gäbe bereits im Oktober mehrheitlich ohnehin grünes Licht? Oder sie kann gar nicht anders entscheiden? Man braucht nicht erst abzuwarten? Oder entsteht hier nicht – ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt – Druck auf das Entscheidungsverhalten von Stadtverordneten? Ist das die übliche Vorgehensweise – oder ist sie es geworden jüngst als Lernergebnis im Falle Tesla? Wie muss ich sie mir als Bürgerin erklären? Auf jeden Fall erscheinen Hinweis und Link auf das Genehmigungsverfahren hilfreich, damit möglichst viele Bürger davon überhaupt erfahren und sich ggf. mit Einwendungen, Bedenken daran beteiligen können; denn davon dürfte es es einige geben. Link zur öffentlichen Auslegung
Hinweis der Redaktion:
Es gibt eine Bürgerinitiative, die bereits einmal schaffte, diese Erweiterung mit all ihren Folgen zu verhindern: https://kw-stinkts.de/