Kategoriearchiv: WAHLEN

UBL: Ein Wahlprogramm? Besser: eine Handlungsmaxime!

15. Mai 2019

Unabhängige Bürgerliste (UBL) Königs Wusterhausen

In vielen Punkten sind Parteien und Wählergruppen nicht weit voneinander entfernt – es geht häufig um die Meinungsführerschaft und natürlich um Stimmen… Aber es gibt einige Punkte, die essentiell sind – für uns und für diese Stadt und ihren Kreis:

Das ist die Art, wie mit unseren Flächenressourcen umgegangen wird; wie die Vorstellung von Zuzug und Wohnraumexpansion ist. Heute ist Veränderung nicht mehr ausschließlich positiv zu sehen; es geht auch ums Bewahren der Lebensumstände. Wald muss geschützt werden, Seezugänge öffentlich bleiben, die Artenvielfalt erhalten werden, um einige Aspekte zu nennen.

Wir brauchen daher dringend ein Leitbild für KW! Worin besteht unser tiefes Kulturerbe in dieser Stadt eigentlich? Wie können wir es erschließen und für uns nutzen? Wie soll unsere Stadt in zehn Jahren aussehen? Alle öffentlichen Aufgaben sollten im Hinblick auf die Folgen in der Zukunft geplant werden; und mögliche Synergieeffekte einzelner Maßnahmen in einem größeren Kontext betrachtet werden.

Gutes Wollen und richtiges Handeln sind oftmals grundsätzlich verschieden. Während sich im guten Wollen die politischen Entscheidungsträger im Landkreis einig sind, erweist sich das richtige Handeln oft als schwierig. Innere Überzeugungen und Motivationen unterscheiden sich vor allem, wenn es um Themen geht, die die nächste Generation berühren. Dabei werden Entscheidungen häufig nur auf die Gegenwart bezogen und die Zukunft ausgeblendet.

Jedoch reichen Wortfloskeln betreffs Klimawandel und Umweltschutz längst nicht aus – aktives Handeln und Nachhaltigkeit, wie sie seitens der Bürgerinnen und Bürger vor Ort im Landkreis tagtäglich praktiziert werden und vielerorts in Initiativen ihren Ausdruck finden, sind notwendig – und werden von uns, der Gemeinsamen Unabhängigen Bürgerliste des Landkreises Dahme-Spreewald, im politischen Raum, dem Kreistag und den Gemeindegremien eingebracht und oftmals erfolgreich umgesetzt. In Königs Wusterhausen haben wir uns zuletzt eingesetzt gegen Megawohnprojekte und die Abholzung von zentrumsnahem Mischwald, für Blühwiesen, gegen ein Logistikzentrum in Zernsdorf, für Querungshilfen an Kreis-/Landesstraßen, für die Einhaltung von B-Plänen, für einen Lärmschutz an der Autobahn, für die Gleichbehandlung aller Bürger durch den MAWV und einen Bürgerhaushalt… und vieles mehr.

Unabhängige Bürgerliste (UBL) tritt in Königs Wusterhausen zur Kommunalwahl an

23. März 2019

Unabhängige Bürgerliste Königs Wusterhausen (UBL)

Die Unabhängige Bürgerliste (UBL) wird sich mit einem starken und hochmotivierten Team zur Kommunalwahl 2019 in Königs Wusterhausen und seinen Ortsteilen aufstellen.

Für die Stadtverordnetenversammlung kandidiert Priska Wollein im Wahlkreis II der Ortsteile als Spitzenkandidatin, während Carsten Kröning den Innenstadt-Wahlkreis erobern möchte. Frau Wollein hat als SVV-Mitglied in den letzen Jahren bereits häufig eine Meinungsführerschaft in den politischen Diskussionen übernommen und bezieht oft Stellung, wo die Parteien Beschlüsse von oben nach unten durchwinken oder schlicht ihre Klientel bedienen wollen. Carsten Kröning ist sachkundiger Einwohner im Ausschuss für Stadtentwicklung und Kultur; als Technischer Vorstand der Wildauer Wohnungsgenossenschaft kennt er die Bedürfnisse von Mietern, aber auch von Behörden aus nächster Nähe. Er ist auch für seine oft unkonventionellen und vor allem vorausschauenden Lösungsansätze bekannt.

Für den Ortsbeirat Zernsdorf tritt die UBL in der Wählergruppe UBL/Zernsdorf lebt! an. Die Bürgerinitiative »Zernsdorf lebt!« war bereits 2014 erfolgreich mit zwei Mitgliedern in den Ortsbeirat eingezogen. Stefan Wichard und Matthias Fischer, stellvertretender Ortsvorsteher, führen hier die Liste an. Sie machen sich stark für die Lebensbedingungen vor Ort, kümmern sich um die spezifischen Probleme in Zernsdorf wie Windkraft und Straßenlärm, aber auch um die Sicherheit auf der Straße und die naturnahe und kulturelle Entwicklung von Zernsdorf.

In Wernsdorf ist Ute Kröning die Spitzenkandidatin der UBL. Sie hatte 2018 erfolgreich das Rocker-Musikfestival »25 Jahre Mark Brothers« administrativ begleitet und engagiert sich besonders dafür, Wernsdorf lebendig zu erhalten und vorhandene Potenziale für mehr Lebensqualität innerhalb des Ortsteils zu nutzen. Gemeinsam mit Carsten Kröning steht sie auf der Ortsbeiratsliste und will Wernsdorf eine tatkräftige, gestaltende Stimme verleihen.

Das Team der Unabhängigen Bürgerliste möchte Politik nicht für den Moment oder für irgendwelche Parteiklientel im Lande machen, sondern tritt mit Sachverstand und Weitblick für unsere Stadt, unseren Ortsteil ein.

Bei allen Projekten hat der respektvolle Umgang mit bereits Geschaffenem sowie die Bewahrung der Lebensumstände und der Umwelt einen zentralen Platz. Wir präferieren eine klare und ehrliche Politik, die über den Tellerrand hinausschaut, unkonventionell denkt und Chancen ergreift, um Königs Wusterhausen in eine lebenswerte Zukunft zu führen.

Die UBL ist bereits seit 2003 mit momentan drei Abgeordneten im Kreistag vertreten und wird 2019 mit 62 Kandidaten aus dem gesamten Landkreis zur Wahl antreten.

Neue Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung

22. November 2017

Redaktion

Die Königs Wusterhausener Stadtverordneten Priska Wollein (parteilos) und Birgit Uhlworm (Unabhängige Frauenliste) haben eine Fraktion gebildet, in der Birgit Uhlworm den Vorsitz übernimmt. Der Name der neuen Fraktion wird voraussichtlich FWKW/UFL sein.

Beide Stadtverordnete sehen in der gemeinsamen Fraktion eine Möglichkeit, mehr zu bewegen und Themen „mit anderer Stärke anzusprechen“ als sie es als Einzelabgeordnete konnten. Die Idee sei gemeinsam gewachsen. Sie wollen weiter kritisch hinterfragen sowie Kommunalpolitik stärker aus Sicht der Frauen gestalten und prägen. „Mit Blick auf die Kommunalwahl 2019 ist es wesentlich, zum Beispiel die Vielfalt von Themen wie Familie und Lebensformen in der lokalen Politik abzubilden“, führt Birgit Uhlworm aus. Frau Wollein betont, wie wichtig eine vorausschauende Weichenstellung in Bezug auf die strukturelle Entwicklung, die Umwelt und den Einklang von Leben und Arbeiten für die Zukunft der Stadt sei.

Beide Stadtverordnete wünschen sich, dass sich mehr Frauen in der Kommunalpolitik engagieren, Themen einbringen und wollen Mut machen, dies zu tun. Auch offene Kommunikation und mehr Mitsprache der Bürgerschaft gehören zu ihrem Fokus.

Gedanken eines Bürgers der Stadt Königs Wusterhausen zum Kommentar des Fraktionschefs „Wir für KW“ vor der Bürgermeisterwahl

14. August 2017

Wolfgang Almus, Zernsdorf

Ich lebe als Zugezogener seit mehr als 10 Jahren im Ortsteil Zernsdorf der Stadt Königs Wusterhausen. Angesichts der Lethargie, der Planlosigkeit und des Dilettantismus der Stadtverwaltung und der vielfältigen Probleme der an Einwohnern wachsenden Stadt verfolge ich selbstverständlich interessiert, wer für die Bürgermeisterwahl kandidiert und wer sich (auch von den Parteien im Stadtparlament) inhaltlich dazu äußert.

Schon bei der Lektüre der Überschrift des oben genannten Kommentars [1] des Herrn Reimann stellt sich mir die Frage, ob beim Fraktionschef des Wählervereins „Wir für KW“ alles in Ordnung ist. Ich will nicht darüber grübeln müssen, was sich Herr Reimann bei seinem „bunten Strauß von Möglichkeiten“ gedacht haben könnte (wenn er denn bei Formulierung dieser Überschrift überhaupt gedacht hat). Ich möchte gerne wissen, wie die Bürgermeister-Kandidaten die akuten Probleme der Stadt in den Griff bekommen wollen und was die in unserem Stadtparlament vertretenen Parteien dazu zu sagen haben. Dazu erfährt man nichts in dem Beitrag dieses Herrn.

Ergriffen lese ich dann in seinem „Kommentar“: „Vieles, was in KW im Argen liegt, ist Folge erfolgreicher … Entwicklung.“ Da reibt man sich die Augen und fragt sich, ob Herr Reimann beim Verfassen seines Kommentars gefiebert hat oder unter Drogen stand.

Die weitere Lektüre des „Kommentars“ von Herrn Reimann zu den Bürgermeister-Kandidaten ergibt, dass es sich bei dem Beitrag dieses Stadtverordneten schlicht um Wahlwerbung im Sinne von „Weiter so!“ für Herrn Hanke (SPD, Vorsitzender des Stadtparlaments) und Herrn Perlick (CDU, Stadtkämmerer und stellvertretender Bürgermeister) handelt. Beide „füllen“ diese Aufgaben seit vielen Jahren aus, schreibt er und meint dabei natürlich, dass die Beiden diese Aufgaben erfolgreich wahrnehmen.

Ist dem so? Nein, dem ist leider eben überhaupt nicht so!

• Wir Einwohner in den Ortsteilen der Stadt leben noch ein Vierteljahrhundert nach der Wende mit völlig vergammelten Schlagloch-Sandpisten wie in einem ganz armen Entwicklungsland. Die letzte Sandpiste wird erst 2027 auf Kosten der Anwohner zur Straße gemacht werden. Unser Stadtparlament hat trotzdem ausdrücklich die völlig unsinnige Straßenbauplanung der Stadt „abgesegnet“. Das verteuert den ohnehin teuren Straßenbau für uns Anwohner noch weiter.
• Es gibt kein vernünftiges Verkehrskonzept für die Ortsteile, in dem Fußgänger und Radfahrer angemessen Berücksichtigung finden. Obwohl sich erfreulicherweise viele Familien mit Kindern im Stadtgebiet niederlassen, gibt es z. B. keine sicheren Überquerungsmöglichkeiten stark befahrener Hauptstraßen in den Ortsteilen, keine Strecken mit Geschwindigkeitsbeschränkungen. Das ist lebensgefährlich für Kinder, Fußgänger (vor allem ältere) und Radfahrer.
• Es gibt keine vorausschauende Planung hinsichtlich der Erweiterung der Schulplatz- und Kitakapazitäten. Die Stadt reagiert immer erst dann, wenn Kita und Schule bereits „aus allen Nähten platzen“. Dann wird, wie z. B. jetzt in Senzig, eine Schule im „beschleunigten Verfahren“ geplant.
• Konkrete und zügig umzusetzende Lärmschutzplanungen für Anwohner an Bahnstrecken, an der A10, an stark frequentierten Hauptstraßen gibt es nicht usw. usw.

Gleichzeitig gönnt sich die Stadt mit ausdrücklicher Billigung unseres Stadtparlamentes den Bau eines super-teuren neuen Rathauses, gestaltet super-teuer das Bahnhofsumfeld in der Kernstadt neu, baut richtig teuer einen Hafen aus, den keiner braucht, usw. usw. Es werden Millionen an Steuermitteln in der Kernstadt investiert. Da bleiben für notwendige Investitionen in den Ortsteilen natürlich nur noch Brosamen übrig, selbst wenn es vernünftige Planungen gäbe. Die gibt es ja auch nicht!

Wer war für die Setzung dieser merkwürdigen Prioritäten in der nun ablaufenden Amtszeit des Bürgermeisters verantwortlich? Verantwortlich waren natürlich der Bürgermeister mit seinem Stellvertreter als politische Spitze der Stadtverwaltung und unser Stadtparlament. Was folglich der SPD-Kandidat Hanke und sein CDU-Kandidat Perlick nunmehr im Bürgermeister-Wahlkampf versprechen, hätten sie in den „vielen Jahren der Aufgabenausfüllung“ (lt. Herrn Reimann) längst angehen und umsetzen können. Das ist aber nicht passiert!

Die empörende Polemik des Fraktionschefs „Wir für KW“ gegen die Kandidatinnen der Linken/Grünen, der FDP und der UFL KW sowie gegen den Kandidaten der Freien Wähler sind letztlich nur Wahlunterstützung für den SPD- und CDU-Kandidaten im Sinne von „Weiter so“. Es wird tatsächlich so „weitergewurschtelt“ werden wie in den vergangenen acht Jahren, sollten der SPD- oder der CDU-Kandidat gewählt werden.

Jeder Wahlberechtigte muss folglich – entgegen der Polemik des Herrn Reimann – bei seiner Stimmabgabe bedenken:

• Wie sehen die konkreten Vorstellungen einer Kandidatin/eines Kandidaten aus, wie die Entwicklung der Stadt mit ihren Ortsteilen gefördert werden soll?
• Wer hat genügend Leitungserfahrung (zum Beispiel in Behörden, großen Unternehmen o. ä.), um sich gegen den starren Verwaltungsapparat unserer Stadt mit eigenen Vorstellungen überhaupt durchsetzen zu können? (Planlosigkeit, Dilettantismus und Bürgerferne der Stadtverwaltung haben schließlich der noch amtierende Bürgermeister und sein Stellvertreter, der CDU-Kandidat Perlick, über acht Jahre hinweg „mitgestaltet“. Unser Stadtparlament mit seinem Vorsitzenden und jetzigem SPD-Kandidaten Hanke hat das acht Jahre lang toleriert.)

Der Wählerverein „Wir für KW“ hat ja mit der SPD nunmehr koaliert. Eine solche Koalition ist nicht per se schlecht, aber angesichts der Zusammensetzung unseres Stadtparlamentes äußerst problematisch.

Ich bekenne: Bei der letzten Kommunalwahl habe ich meine Stimme an „Wir für KW“ vergeben, weil ich eine wirksame und engagierte Opposition im Stadtparlament für absolut unabdingbar erachtete.

Meine Empfehlung heute an Herrn Reimann lautet: Benennt euren Wählerverein um in „Wir für die SPD“ oder noch besser: Löst euren Verein gleich auf und tretet je nach Gusto der SPD oder der CDU bei. Das schafft für den Wahlbürger die nötige Transparenz.

Dem Stadtverordneten und Fraktionschef „Wir für KW“ Reimann sei gesagt:

Die Einwohnerzahl unserer Stadt Königs Wusterhausen wächst tatsächlich erfreulich. Sie wächst jedoch nicht, weil Stadtverwaltung/Bürgermeister und Stadtparlament so verantwortungsvoll für die Bürgerinnen und Bürger sorgen. Sie wächst, obwohl Stadtverwaltung/Bürgermeister und Stadtparlament an den Interessen ihrer Bürgerinnen und Bürger vorbei agieren.

Fazit für mich:
1. Bei der nächsten Kommunalwahl werde ich jedenfalls nicht mehr mein Kreuzchen bei „Wir für die SPD“ machen.
2. Und ganz sicher werde ich der Polemik dieses Herrn Reimann bei der Bürgermeisterwahl nicht verfallen!

[1] https://www.gt-worldwide.com/kategorie/thema/autoren-gastautoren-in-gt/autoren-r/michael-reimann/demut-vor-dem-amt-und-verantwortung-vor-den-buergerinnen-und-buergern.html#c43892

 

Kein Unrechtsbewusstsein vorhanden?

26. Juli 2017

Freie Wähler Königs Wusterhausen kritisieren Wahlkampfhilfe der SPD
Königs Wusterhausen, 25. Juli 2017

Am 15. Juli 2017 berichteten die Potsdamer Neuesten Nachrichten erstmalig über das Engagement des SPD-Bildungsstaatsekretärs Drescher im Zusammenhang mit Wahlkampfauftritten in den Gemeinden Zeuthen und Bestensee, um dort die Bürgermeisterkandidaten seiner Partei zu unterstützen. Parteiübergreifend wurde danach kritisiert, dass Staatssekretär Drescher die gebotene Neutralität eines Beamten eindeutig missachtet habe. Péter Vida, MdL der Landtagsgruppe BVB/Freie Wähler sah darin sogar ein generelles Problem. Dreschers Wahlkampfhilfe für die SPD in Dahme-Spreewald „reiht sich ein in ein jahrelanges Verhaltensmuster der SPD in Brandenburg, bei dem Staat und Partei ständig vermischt werden“, sagte Vida. „Das ist unerträglich. Damit muss Schluss sein. Entweder hat die SPD kein Unrechtsbewusstsein oder sie macht es systematisch.“ Noch unbekannt scheint indes zu sein, dass Herr Drescher bereits am 6. Juni 2017 seinem Parteifreund Georg Hanke in Königs Wusterhausen auf gleiche Weise unter die Arme griff. Die SPD KW spricht auf Ihrer Kandidatenseite explizit davon, dass die Einladung durch den „Vorsitzenden des SPD-Bürgermeisterkandidaten“ Georg Hanke erfolgte (siehe Screenshot anbei). Auch die Freien Wähler Königs Wusterhausen kritisieren ausdrücklich das Verhalten der SPD und des Bildungsstaatssekretärs. Dazu Swen Ennullat, Bürgermeisterkandidat der Unabhängigen Wählergemeinschaft: „Georg Hanke hätte es besser wissen müssen, ist er doch selbst verbeamteter Staatsdiener. Das Verhalten der SPD passt aber in Ihr jahrelanges Agieren hier vor Ort. Herrn Hanke und Herrn Drescher fehlt es offensichtlich nicht nur an der notwendigen Sensibilität für dieses Thema, sie beschädigen auch die Ämter, die sie innehaben oder die sie erlangen wollen. Zumindest Georg Hanke sollte deshalb die politische Verantwortung übernehmen und von seiner Kandidatur zurücktreten. Alles andere wäre genauso unglaubwürdig wie das jetzige Agieren des Staatssekretärs.“

Kandidatur bestätigt

25. Juli 2017

Freie Wähler Königs Wusterhausen
Freie Wähler Königs Wusterhausen treten an
Königs Wusterhausen, 25. Juli 2017

Am Montag, dem 24. Juni 2017, wurde amtlich bestätigt, dass Swen Ennullat, der parteilose Spitzenkandidat der Freien Wähler Königs Wusterhausen, zur Bürgermeisterwahl am 24. September – zeitgleich zu Bundestagswahl – antreten kann. Der sechsköpfige Wahlausschuss bestätigte ihm und fünf weiteren Kandidaten die Zulässigkeit der Bewerbung. Für die Freien Wähler hatten dazu in kurzer Zeit 90 Unterstützer im Rathaus ihre Stimmen abgegeben (nur 72 wären nötig gewesen). Herr Krüger als Einzelkandidat war mit nur 21 Unterstützerunterschriften von der Kandidatur zurückgetreten; Herr Jochen Tiffe (Vertrauensperson: Täve Schur!) wurde nicht zugelassen, weil eine Wählbarkeitsbescheinigung nicht vorgelegt war und keine Unterschriften vorlagen.

Von den KandidatInnen selbst waren zu diesem wichtigen Termin im Rathaus nur Frau Birgit Uhlworm (Unabhängige Frauenliste) und Herr Swen Ennullat erschienen. Ferner gab es bei der Nominierung des Kandidaten der SPD, Herrn Hanke, aus dem Wahlausschuss heraus eine Gegenstimme.

Bei der Reihenfolge der Kandidaten auf dem Wahlschein wurde das Datum des Einreichens der vollständigen Wahlunterlagen übrigens nicht berücksichtigt. Der Kandidat der Freien Wähler Königs Wusterhausen, der als Allererster die Zulassung zur Wahl beantragt hatte, wird deshalb „das Feld von hinten aufräumen“.

Zugelassen sind nun folgende Kandidatinnen und Kandidaten (Dies bildet zugleich die Reihenfolge auf dem Wahlschein ab – in Klammern Zeitpunkt der Einreichung der Wahlvorschläge):

1) Hanke, Georg            SPD                           (07.06.17 eingereicht)
2) Eichler, Gudrun         LINKE/Grüne             (17.07.17 eingereicht)
3) Perlick, Jörn               CDU                          (24.05.17 eingereicht)
4) Gerth, Anke               FDP                           (02.06.17 eingereicht)
5) Uhlworm, Birgit        UFL                           (22.06.17 eingereicht)
6) Ennullat, Swen          Freie Wähler KW      (02.05.17 eingereicht)

Swen Ennullat und Birgit Uhlworm nach der 3. Sitzung der Wahlkommission (Foto: M8 Medien)

Was darf an einem Ortsbeirat politisch sein? oder „Wir können mehr“

7. Juni 2017

Matthias Fischer, Zernsdorf

Seit einiger Zeit bemühe ich mich, regelmäßig die Sitzungen des Ortsbeirates in unserem schönen Zernsdorf (mehr hier) zu besuchen.
Auch heute wieder. Auch heute gab es Fragen von interessierten und betroffenen Bewohnern, die von Ortsvorsteher Borck (SPD) und Vizebürgermeister Jörn Perlick (CDU, Leitspruch: „Wir können mehr“) als Vertreter der Verwaltung teils widerstrebend, teils offensichtlich uninformiert und aus einer Abwehrhaltung heraus behandelt wurden.
So frage ich mich zum Beispiel, warum in Sachen Geschwindigkeitsbegrenzung im Ortskern oder auf der Autobahn den Bürgern von den Stadtoberen seit Jahr und Tag erklärt wird, man könne hier nichts machen, das sei letztlich Kreis- bzw. Ländersache. Soll der Einzelne nun also zum Land gehen und sich beschweren? Ist das nicht Sache der Ortsvertreter (soll ich sagen Volksvertreter?), sich für ihre Leute stark zu machen, voranzugehen notfalls bis ins Ministerium, und zwar solange, bis das Übel bekämpft ist?
Die Frage nach den aktuellen Baumaßnahmen und Sperrungen in der bereits abgefrästen Karl-Marx-Straße und den daraus folgenden Einschränkungen für die Anwohner blieb unbeantwortet; Hierzu lagen den Vertretern keine Informationen vor – es sagte aber auch keiner: »ich kümmere mich, spätestens am Freitag finden Sie alle aktuellen Infos in den öffentlichen Aushängen«. Da ist Schnelligkeit gefragt, unbürokratische Initiative, und es hilft doch nicht, sich auf Unterlagen, die vor zwei Monaten zur Sperrung der Kreisstraße versandt wurden, zu berufen, wenn die Realität alles überholt!
Oder, dass im Zuge der geplanten Kita im Neubaugebiet eine Verkehrsberuhigung nicht zwingend möglich sei, da sie ja gar nicht direkt an der Kreisstraße liege, weil eben noch ein winziges Zipfelchen Land davor sei, womit von der Karl-Marx-Straße aus keine direkte Zuwegung existiere. Das mag ja nun so sein, aber das eigentliche angesprochene Problem – wie komme ich aus der Undinestraße raus, bzw. wie kommen die Kinder von links nach rechts über die Kreisstraße, ist doch mit dieser Antwort nicht vom Tisch! Wo bleibt ein Satz wie »lassen Sie uns gemeinsam die wirkungsvollsten Maßnahmen besprechen und uns dafür gemeinsam stark machen«?
Zu keinem der Themen und Vorhaben, die seit Monaten immer wieder angesprochen wurden und vor sich hin gären, konnte ein Fortschritt oder gar Vollzug gemeldet werden – seien es die verrammelten Seezugänge, die Verhandlungen zur Konstruktion eines Radweges nach Ziegelei, die Widmung einer Zuwegung zum Friedhof (Zernsdorf) oder auch nur die leeren Wasserkanister auf dem Friedhof (Kablow-Ziegelei). Nur für die Weihnachtsbeleuchtung zeichnet sich ein Stern am Himmel ab.

Da lag es mir dann doch auf der Zunge, Herrn Perlick, der sich ja als Kandidat für die im September 2017 anstehenden Bürgermeisterwahlen bewerbe, eine direkte Frage zu stellen. Und zwar, ob er es nicht an der Zeit finde, sich mal für die Anliegen der Menschen unseres Ortes einzusetzen, statt immer nur Ausreden dafür zu finden, was nicht machbar sei und bei allem anderen zu schweigen.
Offensichtlich hatte ich hier gleich mehrere Vertreter der etablierten Parteien empfindlich getroffen, denn nun wandte sich Ortsvorsteher Borck gegen mich: Mein Einwand wäre politisch und es sei hier nicht erwünscht, politische Diskussionen zu führen. Herr Borck gab noch gleich eins drauf, er würde von seinem Hausrecht Gebrauch machen, wenn ich weiter insistiere. Das war nicht nötig, denn ich hatte ja schon alles gesagt.

Nun stelle ich hier eine letzte Frage, nämlich, was denn diese Herren für eine Vorstellung von dem haben, was sie »da vorne« tun. Aus meiner Sicht ist das gelebte Politik. Und zwar der einzige Ort, wo Politik ganz nah an der Basis dran ist, wo ihr besorgte oder betroffene Bürger Angesicht zu Angesicht gegenübersitzen. Welche Möglichkeit habe ich als einfacher Bürger denn sonst noch, Fragen zu stellen, die ich zu dieser Politik habe? Für mich ist kommunale Politik ganz einfach, nämlich für die Menschen und ihre Lebensbedingungen ein offenes Ohr zu haben. Zu erkennen, was die Menschen bedrückt und sich dafür mit aller Kraft einzusetzen. Keine Stillhaltetaktik zu betreiben. Unerwünschte Meinungen nicht unter den Tisch zu kehren, sondern zuzuhören, warum der eine das denkt und der andere jenes.

Aber genau das ist offensichtlich in unserer Stadt nicht erwünscht.

Abbildung: www.joernperlick.de

Bürgermeisterwahl in Königs Wusterhausen – ein Neuanfang jetzt-sofort-augenblicklich!

1. Mai 2017

Dr. Dieter Füting, Niederlehme

Um den Kleinmütigen die Angst zu nehmen:
Es geht nicht darum, nach der Wahl alles anders zu machen, eine Revolution zu initiieren.
Es geht auch nicht darum, die Fortschritte der letzten Wahlperiode kleinzureden.
Aber es geht sehr wohl darum, uns aus der Parteienverstrickung in KW zu lösen.
Dieser Parteienverstrickung
– mit ihren scheindemokratischen Entscheidungsfindungen,
– dem laxen Umgang mit der Würde des Bürgers,
– der gewachsenen Arroganz gegenüber kritischen Bemerkungen zu Grundsatzentscheidungen,
– der wachsenden Entfremdung in die Glauwürdigkeit der Parteienvertreter…

 Kurz: Das Vertrauen ist verloren gegangen.

 Es geht jetzt um das Aufbrechen der Verkrustungen der Politik – und Verwaltungsabläufe in Königs Wusterhausen.
Es geht darum, jetzt einen Neuanfang für Königs Wusterhausen zu erreichen.
Jedermann, wir alle, auch wir Nichtwähler, sollten uns endlich aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit befreien.
Zum Wohle für die Bürger der Stadt Königs Wusterhausen.
Deshalb unsere Stimme dem Bürgermeisterkandidaten der Freien Wähler KW – Herrn Swen Ennullat!
Mit Swen Ennulat wollen wir die Politik in der Stadt ändern!

Freie Wähler stehen für: Belebung der Ortsteile

28. April 2017

Das Ganze ist mehr als die Summe der Teile. Die Vitalität von Königs Wusterhausen wächst gerade aus der Verschiedenheit aller Orte. Die Freien Wähler fördern die Eigenständigkeit der Ortsteile mit größeren Befugnissen für die Ortsbeiräte sowie selbst verwalteten und größeren Budgets. Öffentliche Sicherheit und Ordnung betrifft alle gleichermaßen. Die Balance zwischen Kernstadt und Stadtteilen muss neu hergestellt werden.

Finden Sie alle Informationen zu unserem Kandidaten für die Bürgermeisterwahl 2017: www.swen-ennullat.de