Kategoriearchiv: ORTSTEILE

UBL – Unser Wahlflyer 2019 für KW

16. Mai 2019

Unser Wahlflyer für die Kommunalwahl 2019 ist fertig gedruckt – wie aber kommt er in alle Briefkästen…? Wir tun unser Bestes, aber da wir eher über Klasse als Masse bei unseren Mitstreitern verfügen, kann es sein, dass wir den ein oder anderen nicht erreichen.

Klicken Sie hier zum Herunterladen vom PDF des Flyers (PDF 820 KB).

Und natürlich freuen wir uns darüber, wenn Sie den Link auf unsere Wahl-Themen weitergeben – einfach mit folgender Webadresse: www.ubl-kw.de

 

UBL – LISTE 7 für Königs Wusterhausen und Kreistag

15. Mai 2019

Warum RESPEKT? Weil es bei politischen Entscheidungen genau daran mangelt gegenüber künftigen Generationen. Wir müssen unsere Zukunft vor Ausverkauf von Gemeineigentum, Ressourcenvernichtung und Umweltsünden bewahren.


Warum RESPEKT? Weil Natur und Umwelt dringend unseren Respekt brauchen – denn sie unterwerfen sich keinen Marktgesetzen. Wir müssen sie als Garanten für ein gesundes und lebenswertes Umfeld erhalten.


Warum RESPEKT? Weil es Respekt braucht denen gegenüber, die ihren Job oder Beruf ehrlich ausüben. Weil wir Respekt haben vor Führenden, die ihre Aufgaben anständig und transparent erfüllen.


Warum RESPEKT? Weil wir es der Lebensleistung unserer Eltern schuldig sind. Öffentliche Verkehrmittel, bezahlbare Wohnungen im Alter, soziale Treffpunkte – Senioren sollten im Mittelpunkt unseres Lebens stehen.

Unabhängige Bürgerliste (UBL) Königs Wusterhausen

UBL: Unsere Anliegen für Königs Wusterhausen und den Kreis sind konkret

15. Mai 2019

Unabhängige Bürgerliste (UBL) Königs Wusterhausen

Die UBL ist bereits seit 2003 in vielen öffentlichen und politischen Gremien vertreten: in Ortsbeiräten, in Stadtverordnetenversammlungen wie im Kreistag, als sachkundige Bürger in Ausschüssen sowie in Ehrenämtern und Arbeitsgruppen. Unsere Bewerber engagieren sich in Sachfragen, z. B. in der BI »KW stinkt’s«, in der BI für die Umwidmung der Undinestraße als Spielstraße oder gegen die Verlärmung durch Autobahn und Flughafen.

Einige unserer Themen:

Bürgernähe und Förderung des bürgerschaftlichen Engagements

Eine transparente Verwaltung ist für den Bürger da und nicht der Bürger für die Verwaltung; dazu sind neben den Verwaltungen Bürgerinitiativen aus dem Flughafenumfeld über Königs Wusterhausen bis in die Märkische Heide unsere Partner.

Eigenständigkeit und Selbstbestimmungsrecht der Gemeinden und Dörfer sollen erhalten werden, die Menschen vor Ort sollen in die Entscheidung einbezogen werden über die Gestaltung ihrer Gemeinde.

Wirtschaft und Landwirtschaft

Wir wollen Klein- und mittelständige wirtschaftliche Rahmenbedingungen optimieren; der Landkreis ist nicht Finanzdienstleister der Konzernwirtschaft. Menschen- und Tierwohl gehen vor Investoreninteresse.

Die lokale Landwirtschaft als stabilen, nachhaltigen Wirtschaftsfaktor stützen; Landwirtschaftliche Industrieprojekte (Massentierhaltung) hinsichtlich ihrer Auswirkungen (Arbeit, Ökologie, Gesundheit) kritisch beurteilen.

Verkehr und Flughafen

Den öffentlichen Nahverkehr als Rückgrat von Wirtschaft, Familie, Altersmobilität ausbauen. Initiativen von Vereinen und Ortsteilen fördern, um Orte zu verbinden und die Versorgung zu gewährleisten.

Ein fairer und transparenter Umgang bei der Flughafenentwicklung mit den betroffenen Anliegern, das betrifft insbesondere Lärmschutz, Nachtflugverbot und saubere Luft. Die Offenhaltung von Tegel sollte kein Tabu sein.

Familie

Unsere Stadt als ein naturnahes Zuhause für Familien begreifen (familien- und kinderfreundlich, sozial, gesund, sicher, tierlieb, kulturvoll).

Landschaft und Umwelt

Nachhaltige Umweltpolitik! Ausgleichsmaßnahmen sollen zeitnah und vorzugsweise vor Ort erfolgen. Landschaft und Artenreichtum bewahren für uns und unsere Nachkommen.

Tourismus im Bindeglied von Süden (Spreewald & Niederlausitzer Landschaftspark) und Norden (Dahme-Seengebiet) fördern und entwickeln; schonend und mit Einbindung der betroffenen Anwohner.

Souverän denken und sachorientiert handeln – wir haben es bereits bewiesen und wir packen gemeinsam unsere Zukunft an:

UBL Unabhängige Bürgerliste KW
Postfach 1254
15702 Königs Wusterhausen
info@ubl-kw.de
Telefon 03375-9598338

Kommunalwahl 2019: Die Kandidaten der UBL für König Wusterhausen und seine Ortsteile

15. Mai 2019

Unabhängige Bürgerliste (UBL) Königs Wusterhausen

Carsten Kröning 

kandidiert für
Kreistag LDS / Liste 7
SVV Königs Wusterhausen WK1 / Liste 7
Ortsbeirat Wernsdorf

geb 1963, wohnt in Wernsdorf
Geschäftsführer; Technischer Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft Wildau

Sachkundiger Einwohner im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Tourismus und Kultur

Mitglied: Imkerverein KW; Rettungshundestaffel DRK

„Von sogenannten „Wahlversprechen“ halte ich persönlich nicht viel. Respektvoller Umgang mit Mensch und Natur steht für mich im Vordergrund. Neue Ideen einbringen, aber auch Geschaffenes erhalten.“


Priska Wollein 

kandidiert für 
Kreistag LDS / Liste 7
SVV Königs Wusterhausen WK2 / Liste 7
Ortsbeirat Zernsdorf

geb 1965, wohnt in Zernsdorf
Dipl.-Kommunikationsdesignerin, Geschäftsführerin

Unabhängige Stadtverordnete in KW; Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Tourismus und Kultur; Mitglied im Hauptausschuss

Mitglied: BI »KW stinkt’s«; BUND; adopTIERE e.V.

Es geht darum, dass eine Zeit kommt, wo wir vieles nicht mehr retten können. Daher müssen wir jetzt, wo es der Mehrheit gut geht, weitreichend Vorsorge tragen für die Zukunft – gerade auch in ökologischen Fragen.


Stefan Wichard

kandidiert für 
Kreistag LDS / Liste 7
SVV Königs Wusterhausen WK1 / Liste 7
Ortsbeirat Zernsdorf

geb 1971, wohnt in Zernsdorf
Heilpraktiker

Mitglied des Ortsbeirats Zernsdorf für  die Wählergruppe »Zernsdorf lebt!«

Vorsitzender BI–KW e.V.

Ich befasse mich besonders mit den Auswirkungen von Lärm, Feinstaub und Umweltgiften auf unsere Gesundheit – Viele Schädigungen sieht man erst viel später und diese wirken sich auf unser gesamtes System aus.


Matthias Fischer 

kandidiert für 
Kreistag LDS / Liste 7
SVV Königs Wusterhausen WK2 / Liste 7
Ortsbeirat Zernsdorf

geb 1953, wohnt in Zernsdorf
Physiker, Geschäftsführer

Mitglied des Ortsbeirats Zernsdorf für die Wählergruppe »Zernsdorf lebt!«

Mitglied: Arbeitsgruppe Einzelhandelskonzept; BI »KW stinkt’s«; BUND; adopTIERE e.V.;

Mein Ziel ist, mehrheitsfähig die Zukunft unserer Stadt zu gestalten. Dabei werde ich mich weiterhin für den respektvollen Umgang mit Mensch und Natur verwenden.


Ute Kröning 

kandidiert für 
Kreistag LDS / Liste 7
SVV Königs Wusterhausen WK2 / Liste 7
Ortsbeirat Wernsdorf

geb 1963, wohnt in Wernsdorf
Dipl.-Betriebswirtin

Administrative Referentin beim DLR; Betriebsrätin

Mitglied: Wirtschaftsausschuss des DLR e.V.

Die Lebensleistung unserer älteren Bürger soll mehr Respekt finden. Dazu gehört nicht nur die Achtung und die Pflege dessen, was sie mühevoll in unseren schönen Orten geschaffen haben, sondern auch, dass ihnen ermöglicht wird, weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.


Christian Schmidt

kandidiert für 
Kreistag LDS / Liste 7
SVV Königs Wusterhausen WK2 / Liste 7
Ortsbeirat Wernsdorf

geb 1948, wohnt in Zernsdorf
Rentner, ehem. IT Kundendienst Leiter; Leiter IT Qualität/Risiko Management

Mitglied: BI Verkehrsberuhigung Undinestraße

Ich möchte mit meiner Lebenserfahrung eine positive Entwicklung der Stadt in ihrem Landkreis mitbestimmen und voranbringen; Das heisst auch: Vermitteln zwischen den Menschen statt eine Lobbyklientel bedienen.


Nadia Schwirtzek, RAin

kandidiert für 
Kreistag LDS / Liste 7
SVV Königs Wusterhausen WK1 / Liste 7
Ortsbeirat Zernsdorf

geb 1973, wohnt in Zernsdorf
Rechtsanwältin, Fachanwältin für Medizinrecht, Compliance Officer, spez. in Wirtschafts-, Arbeits- und Gesellschaftsrecht, Expertin im Gesundheitswesen

Initiatorin des premedicare e.V. (Sitz Zernsdorf), Kursleiterin für Bewegung und Meditation

Prävention ist besser als krank sein – in einer Gesellschaft, die vorausblickend und nachhaltig handelt, für Kinder, Familien, Natur und Umwelt. Eine gesunde Gesellschaft sollte Maßstab unserer Stadt sein!


Wolfgang Altmann

kandidiert für 
Kreistag LDS / Liste 7
SVV Königs Wusterhausen WK1 / Liste 7
Ortsbeirat Zernsdorf

geb 1960, wohnt in Zernsdorf
Dipl.-Ökonom; Kaufmann; Controller

Mitglied: DAFV;  BI Verkehrsberuhigung Undinestraße

Jegliches Engagement ist der Vernunft und dem tatsächlichen Wohl der Bürger untergeordnet. Als Pendler bin ich auf eine gute Infrastruktur angewiesen und fordere insbesondere sinnvolle Verkehrslösungen und Mobilitätskonzepte.

UBL Unabhängige Bürgerliste KW
Postfach 1254
15702 Königs Wusterhausen
info@ubl-kw.de
Telefon 03375-9598338

UBL: Ein Wahlprogramm? Besser: eine Handlungsmaxime!

15. Mai 2019

Unabhängige Bürgerliste (UBL) Königs Wusterhausen

In vielen Punkten sind Parteien und Wählergruppen nicht weit voneinander entfernt – es geht häufig um die Meinungsführerschaft und natürlich um Stimmen… Aber es gibt einige Punkte, die essentiell sind – für uns und für diese Stadt und ihren Kreis:

Das ist die Art, wie mit unseren Flächenressourcen umgegangen wird; wie die Vorstellung von Zuzug und Wohnraumexpansion ist. Heute ist Veränderung nicht mehr ausschließlich positiv zu sehen; es geht auch ums Bewahren der Lebensumstände. Wald muss geschützt werden, Seezugänge öffentlich bleiben, die Artenvielfalt erhalten werden, um einige Aspekte zu nennen.

Wir brauchen daher dringend ein Leitbild für KW! Worin besteht unser tiefes Kulturerbe in dieser Stadt eigentlich? Wie können wir es erschließen und für uns nutzen? Wie soll unsere Stadt in zehn Jahren aussehen? Alle öffentlichen Aufgaben sollten im Hinblick auf die Folgen in der Zukunft geplant werden; und mögliche Synergieeffekte einzelner Maßnahmen in einem größeren Kontext betrachtet werden.

Gutes Wollen und richtiges Handeln sind oftmals grundsätzlich verschieden. Während sich im guten Wollen die politischen Entscheidungsträger im Landkreis einig sind, erweist sich das richtige Handeln oft als schwierig. Innere Überzeugungen und Motivationen unterscheiden sich vor allem, wenn es um Themen geht, die die nächste Generation berühren. Dabei werden Entscheidungen häufig nur auf die Gegenwart bezogen und die Zukunft ausgeblendet.

Jedoch reichen Wortfloskeln betreffs Klimawandel und Umweltschutz längst nicht aus – aktives Handeln und Nachhaltigkeit, wie sie seitens der Bürgerinnen und Bürger vor Ort im Landkreis tagtäglich praktiziert werden und vielerorts in Initiativen ihren Ausdruck finden, sind notwendig – und werden von uns, der Gemeinsamen Unabhängigen Bürgerliste des Landkreises Dahme-Spreewald, im politischen Raum, dem Kreistag und den Gemeindegremien eingebracht und oftmals erfolgreich umgesetzt. In Königs Wusterhausen haben wir uns zuletzt eingesetzt gegen Megawohnprojekte und die Abholzung von zentrumsnahem Mischwald, für Blühwiesen, gegen ein Logistikzentrum in Zernsdorf, für Querungshilfen an Kreis-/Landesstraßen, für die Einhaltung von B-Plänen, für einen Lärmschutz an der Autobahn, für die Gleichbehandlung aller Bürger durch den MAWV und einen Bürgerhaushalt… und vieles mehr.

Wertvoller Wald in Gefahr

1. Mai 2019

Autor: Bürgerinitiative zur Rettung des Waldes in der Schütte-Lanz-Straße

Ein Aufruf der Bürgerinitiative zur Rettung des Waldes in der Schütte-Lanz-Straße

Liebe Mitbürger/innen,
wir bitten Sie um Unterstützung!
In den vergangen zehn Jahren wurden im Rahmen der städtebaulichen Entwicklung 17 Hektar innerstädtische Waldflächen in Königs Wusterhausen gerodet. Die aktuell größte Waldrodung findet auf dem Königs Wusterhausener Wahrzeichen – dem Funkerberg – statt, wo der Wald einem Technologiepark weichen muss. Am 13. Mai 2019 soll auf der Stadtverordnetenversammlung final darüber abgestimmt werden, ob die nächste innerstädtische Waldfläche in der Schütte-Lanz-Straße einem Bauprojekt weichen muss.
Die Entwicklung unseres Stadtklimas hängt maßgeblich davon ab, ob wir es schaffen, unsere Wälder vor einer weiteren Rodung zu schützen. Es gibt keine politische Lobby für die Erhaltung von Waldflächen, die Konsequenzen der bereits erfolgten und weiter geplanten Rodungen betreffen aber uns alle!
Daher sollten alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Königs Wusterhausen im Rahmen eines Bürgerentscheids mitbestimmen können, ob weitere Waldflächen in unserer unmittelbaren Umgebung unwiederbringlich verschwinden.
Bitte setzen Sie mit Ihrer Unterschrift ein Zeichen, dass die Waldfläche in der Schütte-Lanz-Straße erhalten bleiben soll und ein Bürgerentscheid bei der Stadt Königs Wusterhausen erwirkt werden kann.

Lasst den Wald nicht verschwinden!

Unterschreiben Sie den Aufruf der BI auf den Unterschriftslisten oder hier online (klicken).

»Anhörung« von Anwohnern

2. April 2019

Dr. Marina Kreisel, Zeesen

Ein Nachtrag zur Ortsbeiratssitzung in Zeesen am 1. April

Sehr geehrter Herr Dr. von Rottkay,
aus der gestrigen Sitzung des Ortsbeirates – von Ihnen geleitet – bin ich sehr unzufrieden herausgegangen; dafür gibt es einen mir wichtigen Grund:
Sie setzten eine Anhörung zum Entwurf des Bebauungsplanes 2. Änderung des Bebauungsplanes 06/07 „Schütte-Lanz-Straße, Teil 1“ auf die Tagesordnung, ohne dass dem interessierten Einwohner bekannt war, welche Äußerungen dort von Frau C. Bley erfolgen würden. Folglich konnte er sich darauf nicht bereits in der Einwohnerfrage inhaltlich beziehen, das war ihm angesichts von Planung und realem Ablauf der Sitzung nicht möglich. Er hätte deshalb m. E. nach der Anhörung noch einmal Rederecht erhalten sollen.

Aber auch nach dem Vortrag der Architektin, die auf oben genannte Offenlegung und dabei erfolgten Reaktionen von öffentlichen Trägern sowie Bürgern einging, wurde dem zuhörenden Einwohner keine Gelegenheit eingeräumt (was möglich ist, wie Reinhard Wenzel es im Ausschuss für Stadtentwicklung in der Vergangenheit getan hat), nachzufragen oder seine Argumente in der Sache anzubringen. Allein die Ortsbeiratsmitglieder durften das tun. Sie machten davon allerdings kaum Gebrauch. Vielmehr überließen sie es Frau C. Bley, welche Einwände sie benannte, welche nicht, warum sie auf ihre einstigen Argumente ob der Wahlfunktion diesmal verzichtete usw. (Sie hatte hier offensichtlich ein Heimspiel, man kennt sich gut, so wirkte die Atmosphäre.)

Nicht nur ich gewann den Eindruck, die anwesenden fünf Ortsbeiräte wollten nicht wirklich etwas darüber wissen, es schien ihnen zu genügen,
– dass sich laut Aussage von Frau C. Bley die überwiegende Mehrzahl der Träger öffentlicher Belange nicht mit Einwänden gegen den Entwurf stellte (lediglich die Forst tat das), auch Frau Koffke keine beachtenswerten Bedenken sah;
– dass eine Kompensation der vernichteten Waldfläche außerhalb von Zeesen /KW vorzunehmen sei;
– dass ihnen Frau C. Bley als Frau vom Fach mitteilte, von den acht Bürgern seien vornehmlich emotionale Einwände angebracht worden – eine Wertung, die ebenfalls kommentarlos entgegengenommen wurde, ohne etwa um Konkretisierung oder Differenzierung zu bitten. (Ich lasse Ihnen meine eigene Stellungnahme gern zukommen.)

Trotz gewollter Einschränkung von Auskünften im Rahmen dieses als Anhörung bezeichneten Sitzungsabschnitts trafen die Ortsbeiratsmitglieder – einen relativ hohen Altersdurchschnitt aufweisend – eine bedeutsame Entscheidung für Zeesen – sie sprachen sich einstimmig für eine weitere Waldvernichtung in unserem Umfeld aus, das in einem Zeitraum, da Massendemonstrationen von Jugendlichen gegen nationale und internationale Umweltpolitik nicht zu überhören und zu übersehen sind.

Mir ist heute einmal mehr sehr deutlich geworden, mit welcher Ernsthaftigkeit ich die Kandidatenwahl im Mai 2019 betreiben muss, um der Umwelt innerhalb der Kommunalpolitik in Zeesen/KW zukünftig überhaupt eine akzeptable Chance zu geben. Und ich werde mit meinen geringen Möglichkeiten dazu beitragen, dass es in Teilen zu einem personellen Austausch unter den Abgeordneten kommt. Nach meinen Erfahrungen dürfte das sinnvoll sein. Ein Weiter So, wie ich es heute im Falle des o. g. Entwurfs erneut erlebt habe, halte ich für unerträglich; denn zusätzliche Parkplätze am Zeesener Bahnhof oder gar in der Wiesenstraße können doch nicht ernsthaft intensiver verfolgt werden als der Walderhalt in unserem Ort?

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Marina Kreisel

N.B. Ich bitte um Weiterleitung meiner E-Mail an die anderen Mitglieder das Ortsbeirates. Ich selbst gestatte mir, meine E-Mail an Abgeordnete der SVV zu senden, geht es doch dort nach abgeschlossener Offenlegung und Anhörung im OBR Zeesen weiter.

Aktueller Punktestand „KW stinkt’s“ gegen Wiesenhof – 3:4!

1. April 2019

Kerstin Tottewitz von der BI „KW stinkt´s“

Doch das Spiel läuft… die kleine Bürgerinitiative hat zum Anschlusstreffer angesetzt, so dass der bisherige Spielverlauf – für die Interessierten – noch einmal zu erinnern ist. Wiesenhof konnte von Februar 2015 bis zur Antragstellung im April 2016 ohne erforderliche Genehmigung sehr viele Hühner am Tag schlachten und ging damit souverän 0:1 in Führung. Im April 2016 kam Wiesenhof mit seinem dazugehörigen Antrag aus der Ecke und erst beim Anhörungstermin im März 2017 ging der Bürgerinitiative auf, dass der Antrag nicht – wie ausgelegt – ein zukünftiges Vorhaben betrifft, sondern eine nachträgliche Legalisierung bringen sollte. Klar und erfolgreich getäuscht und somit die Führung zum 0:2 konsequent ausgebaut. Aber „KW stinkt`s“, die ja erst seit November 2016 überhaupt am Ball sind, holten bis April 2017 zügig auf, mit dem Antrag auf Teilstilllegung, er auch beim Landesamt für Umwelt Fans gefunden hatte: Zwischenstand 1:2. Dann großer Anfängerfehler von Wiesenhof, denn sie rufen das Verwaltungsgericht an, um sich offiziell die Nichteinhaltung von Gesetzen absegnen zu lassen. Treffer daneben – ein weiterer Punkt an die Bürgerinitiative, so dass Gleichstand (2:2) durch Teilstillstand herrschte. Mit der am 1. November 2018 erteilten Änderungsgenehmigung hatte jedoch Wiesenhof die Nase mit 2:3 wieder klar vorn. Durch diese Genehmigung darf Wiesenhof nun – offiziell seit 5. Dezember 2018 – endlich schlachten, was das Zeug hält. Durch zügiges und routiniertes Foulspiel ist Wiesenhof bereits seit dem 6. November 2018 (mal wieder ohne flankierende Genehmigung) in Ballbesitz und konnte damit seine Führungsrolle konsequent zum 2:4 ausbauen. Diese regelmäßigen Unregelmäßigkeiten sind – auch wenn es keiner so recht weiß – strafbar und können rote Karten nach sich ziehen… Auch die Bürgerinitiative hat Strafanzeigen gestellt; nun wird endlich gegen den Geschäftsführer das Strafverfahren eröffnet. Leider nicht basierend auf einer Strafanzeige von uns, denn das Landesumweltamt war mit seiner Anzeige wohl schneller! Trotzdem Punkt für „KW stinkt’s“ (3:4), denn nur aus Fairness will man im Gericht keine Doppelbestrafung durchsetzen, obwohl alle mit Wiesenhof doppelt bestraft sind; es stinkt weiter und bald gibt es auch kein Wasser mehr. Denn ohne gültige wasserrechtliche Erlaubnis – bei einem Grundwasserverbrauch von mehr als 1.000.000 (in Worten: eine Million) Liter Wasser am Tag – wird unser aller Wasser in Bälde knapp. Sollen wir noch drauf hinweisen, dass niemand weiß, wieviel Wasser wirklich dazu verschwendet werden, um im Zwei-Schicht-Betrieb pro Stunde 10.000 Hühner schlachten zu können? Das geht überhaupt nur so flott, weil die vorgeschriebenen Mindestuntersuchungszeiten (mindestens 2,5 sec pro Huhn) von Wiesenhof noch nie eingehalten wurden. Zur Beruhigung: hier gibt es Rückendeckung von der eigentlich zur Kontrolle beauftragten Behörde und nun auch vom Landesamt für Umwelt! Eine Untersuchungszeit von 0,3 sec pro Huhn (bei bis zu 30 möglichen Erkrankungen) genügt wohl auch, was nur die Gesetze nicht wissen und was das Hirn sich eigentlich auch nicht vorstellen kann. 0,3 sec und das bei 10.000 Hühnern in der Stunde und dazu auch noch Doppelschicht. Ach und der Gestank – der „KW stinkt´s“ am meisten nervt – ging auch so durch; irgendwann gibt es vielleicht eine funktionierende Abluft-Reinigungsanlage. Leider mit Lärm vom Abluftturm – doch wozu Grenzwerte einhalten, wenn hierzulande Profitinteressen durchzusetzen sind? Im März 2019 machten wir uns noch einmal für die kleinlichen Interessen der Gesundheit und des Umweltschutzes stark. Mit der Widerspruchsbegründung verlangen wir wiederholt das Zurückfahren der Produktion, damit Kontrolle überhaupt möglich ist und Schutzgesetze ernstgenommen werden. Wir haben Akteneinsicht erhalten und den Akteninhalt bestaunt. Das Landesamt für Umwelt hat Wiesenhof seinerzeit drei Mal und zwar regelmäßig jährlich wegen der geplanten Ablehnung des Antrags angehört, aber – und deshalb kein Punkt für die Bürger – Wiesenhof hat sich trotz des miserablen Antrags, der trägen Zuarbeit und der immer deutlicher werdenden Rechtswidrigkeit des Vorhabens souverän im Spiel gehalten. Wer mehr wissen möchte, erreicht uns über unsere Webseite (www.kw-stinkts.de) und kann die aktuelle Begründung des Widerspruchs per Email anfordern. Die Behörde hat nun bis zum 19. April 2019 Zeit, um uns den Anschlusstreffer zu ermöglichen. Danach würden wir den Ball mal über die Gerichte spielen.

Unabhängige Bürgerliste (UBL) tritt in Königs Wusterhausen zur Kommunalwahl an

23. März 2019

Unabhängige Bürgerliste Königs Wusterhausen (UBL)

Die Unabhängige Bürgerliste (UBL) wird sich mit einem starken und hochmotivierten Team zur Kommunalwahl 2019 in Königs Wusterhausen und seinen Ortsteilen aufstellen.

Für die Stadtverordnetenversammlung kandidiert Priska Wollein im Wahlkreis II der Ortsteile als Spitzenkandidatin, während Carsten Kröning den Innenstadt-Wahlkreis erobern möchte. Frau Wollein hat als SVV-Mitglied in den letzen Jahren bereits häufig eine Meinungsführerschaft in den politischen Diskussionen übernommen und bezieht oft Stellung, wo die Parteien Beschlüsse von oben nach unten durchwinken oder schlicht ihre Klientel bedienen wollen. Carsten Kröning ist sachkundiger Einwohner im Ausschuss für Stadtentwicklung und Kultur; als Technischer Vorstand der Wildauer Wohnungsgenossenschaft kennt er die Bedürfnisse von Mietern, aber auch von Behörden aus nächster Nähe. Er ist auch für seine oft unkonventionellen und vor allem vorausschauenden Lösungsansätze bekannt.

Für den Ortsbeirat Zernsdorf tritt die UBL in der Wählergruppe UBL/Zernsdorf lebt! an. Die Bürgerinitiative »Zernsdorf lebt!« war bereits 2014 erfolgreich mit zwei Mitgliedern in den Ortsbeirat eingezogen. Stefan Wichard und Matthias Fischer, stellvertretender Ortsvorsteher, führen hier die Liste an. Sie machen sich stark für die Lebensbedingungen vor Ort, kümmern sich um die spezifischen Probleme in Zernsdorf wie Windkraft und Straßenlärm, aber auch um die Sicherheit auf der Straße und die naturnahe und kulturelle Entwicklung von Zernsdorf.

In Wernsdorf ist Ute Kröning die Spitzenkandidatin der UBL. Sie hatte 2018 erfolgreich das Rocker-Musikfestival »25 Jahre Mark Brothers« administrativ begleitet und engagiert sich besonders dafür, Wernsdorf lebendig zu erhalten und vorhandene Potenziale für mehr Lebensqualität innerhalb des Ortsteils zu nutzen. Gemeinsam mit Carsten Kröning steht sie auf der Ortsbeiratsliste und will Wernsdorf eine tatkräftige, gestaltende Stimme verleihen.

Das Team der Unabhängigen Bürgerliste möchte Politik nicht für den Moment oder für irgendwelche Parteiklientel im Lande machen, sondern tritt mit Sachverstand und Weitblick für unsere Stadt, unseren Ortsteil ein.

Bei allen Projekten hat der respektvolle Umgang mit bereits Geschaffenem sowie die Bewahrung der Lebensumstände und der Umwelt einen zentralen Platz. Wir präferieren eine klare und ehrliche Politik, die über den Tellerrand hinausschaut, unkonventionell denkt und Chancen ergreift, um Königs Wusterhausen in eine lebenswerte Zukunft zu führen.

Die UBL ist bereits seit 2003 mit momentan drei Abgeordneten im Kreistag vertreten und wird 2019 mit 62 Kandidaten aus dem gesamten Landkreis zur Wahl antreten.

Zernsdorfer Undinestraße ist jetzt verkehrsberuhigter Bereich

4. März 2019

von Heinz-Christian Schmidt für die AI WaSZ
Erfolg für die AIWaSZ (AnwohnerInitiative Wohnen am See Zernsdorf)

Was lange währt, wird endlich gut, sagt der Volksmund. Und lange gedauert hat es in der Tat.

Obwohl es ganz selbstverständlich aussah, schließlich war und ist der gesamte Bereich der Straßen im Wohngebiet „ Wohnen am See Zernsdorf“ im Bebauungsplan rechtsgültig als verkehrsberuhigter Bereich definiert, so brauchte es doch fast zwei Jahre Anstrengung und Durchsetzungsvermögen, um das umzusetzen. Zwei Jahre, in denen wir immer wieder bei der Verwaltung der Stadt KW, dem Verkehrsamt des Landkreises und in den diversen politischen Gremien nachbohren und für unser Anliegen streiten mussten.

Wo man auch versuchte, mit einem Junktim – nach unserem Empfinden schlicht Erpressung zu nennen – uns das Zugeständnis zu weiteren Parkplatzflächen im Bereich des Ufergrünstreifens im Naturschutzgebiet für den Gewerbebetrieb „Bunbo“ abzunötigen, im Gegenzug zur Verkehrsberuhigung.

Umso mehr freut es die sechs Initiatoren der AnwohnerInitiative und die ca. 230 Unterzeichner, dass nun Erfolge zu vermelden sind. Denn nicht nur ist die Undinestraße nun verkehrsberuhigt, es konnten die zusätzlichen Parkplätze zu Lasten der Grünflächen verhindert werden!

Weitere Erfolge:

  • Bei der Anlage der Grünzone wurden Wünsche der Anwohner, vorgetragen durch die Anwohnerinitiative, berücksichtigt:
  • Ein Wasserzugang bleibt erhalten.
  • Ruhebänke, insbesondere auch am Kinderspielplatz, wurden aufgestellt.
  • Ein zusätzlicher Zugang zum Kinderspielplatz vom Parkweg aus wurde realisiert.
  • In der Rütgerstraße wurden Hinweisschilder aufgestellt, um Autofahrer auf spielende Kinder aufmerksam zu machen.
  • Leider wurde bislang nur ein Teilstück des Parks entlang der Rütgerstraße mit Findlingen gegen unvernünftige und vandalierende Autofahrer geschützt. Hier wird hoffentlich noch nachgearbeitet.
  • Ebenfalls sollen jetzt im Frühjahr Bäume zur Beschattung des Kinderspielplatzes gepflanzt werden. Daran beteiligen sich Anwohner als Spender.

Dies alles sind positive Aspekte, die unser Lebensumfeld gut und lebenswert gestalten helfen.

Großer Dank gilt Priska Wollein, Stadtverordnete KW und Matthias Fischer, Ortsbeirat Zernsdorf, die uns über die Zeit unterstützend begleitet haben!

Aber noch sind nicht alle Ziele erreicht und alle Punkte abgearbeitet, solange der hotelähnliche Gewerbebetrieb mit seinen schädlichen Auswirkungen auf uns Anwohner und die Umwelt seinen Betrieb so weiter führen kann. Hier wird hoffentlich bald das Verwaltungsgericht die seit Monaten anhängige Klage gegen die Genehmigung entscheiden.

Wir beobachten weiterhin, wie und ob sich mit der Entwicklung des benachbarten Baufeldes „Alte Werftstraße“ neue Problembereiche auftun – absehbar sind sie bereits heute, insbesondere was die Verkehrszuführung zur Kreisstraße und den ruhenden Verkehr im gesamten Quartier betrifft.

Gezeigt hat sich mit der AI WaSZ einmal mehr: Engagement und  Einsatz lohnen sich!